Erfolgreiche Expansion: Die Pläne von findIQ für den US-amerikanischen Markt

Ein Jahr Präsenz in Nordamerika

Seit Januar 2025 ist der ostwestfälische KI-Spezialist findIQ mit einem eigenen Team in den USA aktiv. Was mit einem Mitarbeiter begann, ist innerhalb eines Jahres zu einer vollwertigen US-Niederlassung gewachsen. Das Ziel: amerikanischen Industrieunternehmen helfen, kritisches Maschinenwissen zu bewahren – in einem Markt, der die Lösung dringend braucht.

 

Ein Jahr findIQ in den USA – das US-Team des Softwareherstellers aus Ostwestfalen feiert Jubiläum! Die Entscheidung fiel zügig im letzten Quartal 2024: Die Probleme in Bezug auf den Fachkräftemangel und drohenden Wissensverlust in Amerika sind ähnlich denjenigen in Deutschland, darum waren die USA als potenzieller weiterer Markt schnell identifiziert. Gesagt, getan und dann auch schnell fündig geworden. Mitte Januar 2025 kam der erste US-Sales Manager an Bord und hat dazu beigetragen, den Markennamen und die neuartige Lösung des deutschen Softwareherstellers in alle Teile der Vereinigten Staaten bekannt zu machen. 

„Mit unserer Investoren haben wir immer wieder über den amerikanischen Markt als Chance gesprochen“, erklärt Sina Volkmann, CEO und Mit-Gründerin von findIQ. Und fährt fort:

Eine solche Lösung wie unsere existiert dort noch nicht. Einerseits um kritisches Wissen erfahrener Servicetechniker zu sichern, andererseits aber auch, um ungelernten Produktionsmitarbeitern eine digitale Hilfe an die Hand zu geben. Die schiere Größe des Landes mit den Möglichkeiten sowie die Tatsache, dass es in vielen Regionen konzentrierte Cluster verschiedener Industrien gibt, hat uns letztlich überzeugt.
Sina Volkmann
CEO & Co-Founder findIQ

Eines der ersten Learnings von findIQ in den USA war, dass der Bedarf auf dem Kontinent groß ist: Auf Produktionsebene wird es mit den Begriffen Skill Shortage oder Brain-Drain umschrieben. Im Gegensatz zu Deutschland bauen die Amerikaner bisher vorwiegend auf analoge Trainings der Mitarbeiter, digitale Tools oder sogar der Einsatz von spezialisierter, modellbasierte KI kommt wenig bis gar nicht zum Einsatz. Eine enorme Chance für findIQ, zumal in den USA bewährte Lösungen aus Deutschland Anerkennung finden. Und nicht nur das: In den USA hat grundsätzlich das „German Engineering“ einen sehr hohen Stellenwert. Deutsche Maschinenbauer und ihr Wissen werden geschätzt und genau dieses technische, industrielle Wissen ist untrennbar mit der findIQ-Softwarelösung verbunden.

„Es ist natürlich nicht ganz einfach, den richtigen Markteinstieg zu finden. Wir haben uns dazu entschieden, Industrien zu identifizieren, die besonders stark vom Wissensverlust betroffen sind. Weil es beispielsweise einen überdurchschnittlich hohen Altersdurchschnitt gibt in bestimmten Regionen, wie etwa Midwest. Oder Landesteile, in denen stark expandiert und Wissen benötigt wird, hier wäre Southeast zu nennen“, erklärt Volkmann. Teilweise unterstützt dort sogar die Regierung, wenn Unternehmen in digitale Lösungen investieren.

Mittlerweile ist das Team in Amerika gewachsen. Und vor allem der Vertrieb soll weiter ausgebaut werden. Volkmann resümiert: „Wenn ich auf das erste Jahr auf dem US-Markt zurückblicke, fällt mir vor allem auf, wie positiv die Vorzeichen für die Zukunft sind. Ich war gerade selber wieder dort und habe mich mit Industrieclustern vertraut gemacht“, so die Frau an der Spitze des jungen Unternehmens.

„Wir wollen der Nachfrage mit einer disziplinierteren Umsetzung und sorgfältigen Kundenansprache gerecht zu werden. Mit Blick auf das Jahr 2026 liegt der Fokus auf der Dynamik. Wir wollen das Kundeninteresse in wiederholbare Erfolgsgeschichten umwandeln und findIQ als langfristigen Partner für operative Resilienz etablieren. Dafür stärken wir unser US-Team weiter: Wir haben Mitarbeiter vor Ort, die sich mit der Kultur auskennen, Kunden vor Ort besuchen können. Und auch das Partnernetzwerk mit Verbänden und anderen Multiplikatoren sukzessive ausbauen.“

Und fast genau ein Jahr nach dem offiziellen Beschluss in Amerika aktiv zu werden, gibt es einen wichtigen Meilenstein: Der deutsche Softwarespezialist gründete eine eigene Niederlassung. FINDIQ USA ermöglicht ab sofort einen noch besseren Zugang zum US Markt.

Apropos: Lust, einen der findIQ-Gründer in den USA persönlich zu treffen? Das ist in den kommenden Wochen möglich. Sina Volkmann befindet sich ab Mitte März erneut für einige Wochen auf USA-Tour, um ihrerseits das Netzwerk zu erweitern. Oder Sie kontaktieren uns, um transatlantische Beziehungen aufzubauen, weil die Verlagerung einer Produktion in diese Richtung ansteht. Gleiches gilt, wenn Sie Maschinen in die USA verkaufen und neben der Hardware auch im Bereich Software und beim Service punkten wollen. Kontaktperson in den USA ist Margaret Rea, margaret.rea@findiq.com.